Willkommen in meinem Revier!

Geschrieben von am 21. Februar 2016 | Abgelegt unter Amtlicher Tinnef

Kinners,

herzlich Willkommen in meinem Blog. Hier schreibe ich ab und zu, was mir so durch den Kopf geht. Wenn ihr tagesaktuelle Sachen von mir lesen wollt, dann schaut doch einfach auf meine Facebookseite:

Facebookseite Otto Redenkämper

oder bei Twitter vorbei:

Twitter @FensterRentner

Da haue ich täglich Kommentare darüber raus, was in der Welt vor meinem Fenster so abgeht. Und wer gleich ein ganzes Buch von mir lesen möchte, dem empfehle ich mein Epos „Dat Leben is kein Trallafitti!“, ne kostenlose Leseprobe findet ihr hier: S. Fischer Verlage – Dat Leben is kein Trallafitti!

Glück auf!

Euern Otto

Best of Facebook Januar 2017

Geschrieben von am 28. Januar 2017 | Abgelegt unter Abenteuer Leben

Kinners,

wie ihr wisst, hänge ich ja auch auf Facebook gut im Fenster und bölke meine Ansichten raus. Und damit da nicht alles untergeht, habe ich mir überlegt, ich packe die besten oder beliebtesten Sprüche einmal im Monat hier rein, quasi auch so als kleinen Rückblick, auf das, was war. Hier also alles von Silvester bis zum Schalker Rückrundenauftakt.

Kinners, ich sitz jetzt seit Silvester vor dem verkackten Racelette, schieb ein Pfännchen nach dem anderen rein und werde nicht satt. Was soll das überhaupt darstellen? Mini-Pfännchen auf denen du Gemüse mit Käse überbacken kannst. Haut mir ab!

Kinners, aktueller Alkoholpegel bei uns im Kiosk:
„Hömma, wat soll dat Theater rund umme Emscherphilharmonie und wann spielen die endlich ‚Glück auf, der Steiger kommt‘ und vor allem, warum haben se dat Dingen in Hamburg hingeflankt?“

Am ersten Schultag nach den Ferien spielt sich in Ruhrgebietsfamilien wieder folgende Szene ab: „Mama, ich will kein Zwiebelmett auf mein Pausenbrot!“
„Hömma, et wird gegessen, wat ich dich inne Tüte pack. Da sind lebenswichtige Vitamine drin. Und wehe du tauscht dat Brot inne Pause gegen Obst, dann hat der Arsch heute Abend Kirmes!“

Kinners, meine Frau Wilma hat mich gefragt, was sie für einen Motivationsspruch auf das neue Sofakissen nähen soll. Ich hab „Jeden Morgen geht die Kühlschranktür auf“ vorgeschlagen.

Kinners, wenn dir die Currywurst aufm Weg vonne Schale bis zum Mund anne Pommesgabel erfriert, dann is Winter im Ruhrpott.

…traditionell treffen sich zu jedem Hin- und Rückrundenbeginn die Menschen in und um Gelsenkirchen um gemeinsam „GEHT DIE KACKE SCHON WIEDER LOS !!!???“ in die Fußballwelt hinaus zu brüllen.

Glück auf!

Euern Otto

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Frohe Weihnachten!

Geschrieben von am 23. Dezember 2016 | Abgelegt unter Amtlicher Tinnef

Ach Kinners,

was war 2016 nur für ein Seuchenjahr? Und ich habe das ungute Gefühl, dass 2017 noch ein paar Umdrehungen mehr auf dem Tacho haben wird. Deshalb lasst uns über die Feiertage darauf besinnen, was uns ausmacht. Und das ist, so popelig sich das anhören mag, unser Miteinander, unser Umgang miteinander als normale Menschen, die sich anständig behandeln, sich gegenseitig respektieren und füreinander da sind.

Wenn du, wie die meisten Menschen, kein Politiker, Millionär oder Superstar bist, kannst du nichts anderes tun, als auf deine Mitmenschen zu achten, der Bäckersfrau ein Lächeln anstatt eines blöden Kommentars zu schenken und aufzupassen, dass es den Leuten in deiner Umgebung gut geht.

Wenn wir alle uns gegenseitig blöd anmachen, sei es auf der Straße oder übers Internet, dann fliegt uns die Bude hier bald um die Ohren und keiner traut mehr dem anderen. Und da habe ich ehrlich gesagt kein Bock drauf. Ich will weiterhin gemütlich mit dem Wissen zum Kiosk tapern, dass, wenn ich über meine eigenen Badeschlappen stolpere, mir jemand aufhilft. Und ich will, dass alle anderen sich auch so fühlen können. Dass, egal wie rutschig die Badeschlappen auf dem Weg des Lebens sind, es immer irgendwie weiter geht und einen die Menschen in diesem butterweichen Land nicht im Stich lassen.

In diesem Sinne, habt eine schöne Weihnachtszeit und bleibt tapfer.

Glück auf!

Euer Otto Redenkämper

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Advents-Autogramme

Geschrieben von am 28. November 2016 | Abgelegt unter Amtlicher Tinnef

Kinners,

wie ihr wissst, werd ich im Advent immer was gefühlsduselig. Deshalb möchte mich sehr herzlich bei euch allen für die vielen tollen Momente in diesem Jahr bedanken, bei allen Lesern meines Buches, bei allen, die mir in den sozialen Netzwerken folgen, die mein Blog lesen, die mir ein Sprüchsken gedrückt oder einen Kommentar da gelassen haben. Es war mir, wie jedes Jahr, eine große Freude und ich möchte euch alle nicht missen.

Und als kleine Geste verteil ich in diesem Jahr wieder ne Runde Autogrammkärtchen. Und das geht ganz einfach. Ich hab mir ne Rolle Briefmarken besorgt, Umschläge und Kärtchen (die genau so aussehen, wie das Cover meines Buches) und nen ordentlichen Kugelschreiber hab ich auch am Mann. Ihr braucht euch also um nix kümmern und das ist alles für lau.

In einen Umschlag passen drei Autogrammkarten, dann passt das noch vom Gewicht her mit dem normalen Porto. Also, wenn ihr Kärtchen verschenken wollt, ist das auch kein Thema. Ich brauch nur die Namen der Beschenkten und wenn ich so noch was dazu schreiben soll, irgendwas zu nem Hobby, zur Rente oder nen Fußballspruch, müsst ihr mir das kurz dabei schreiben. Wer letztes Jahr schon Autogramme von mir bekommen hat, der weiß, manches mal laufen mir die etwas aus dem Ruder. Aber muss ja, sonst macht das ja kein Spaß.

Also, ihr braucht nix weiter tun, als ne E-Mail mit eurer Anschrift und den Namen der Leute, die auf die Autogramme sollen, hier hin zu schicken:

autogramm@ottos-revier.de

Und wer Sorge um seine Daten hat. Die werden nur einmal für den Autogrammkartenversand genutzt, danach gelöscht und an niemanden weitergegeben. Und noch eins: Ihr bekommt keine Antwort auf eure Mail, es werden direkt Autogrammkarten abgefeuert.

Die Aktion läuft so lange bis die Briefmarken oder die Autogrammkärtchen alle sind.

Glück auf!

Euern Otto

P.S.: Die Autogrammkarte bildet natürlich eine wunderbare Ergänzung zu meinem Buch „Dat Leben is kein Trallafitti!“. Hättet ihr nicht gedacht, wa.

Politische Mäusekacke

Geschrieben von am 9. November 2016 | Abgelegt unter Politisches Herrengedeck

Kinners,

haha sind die Briten blöd, die stimmen für den Brexit. Haha, sind die Amis blöd, die wählen Trump. Nur wir Deutschen, wir sind ja so schlau, uns passiert das nicht. Für alle, die so denken, habe ich ein Wort und eine Zahl: Bundestagswahl 2017.

Wenn unsere etablierten Parteien weiterhin mit ihrer politischen Mäusekacke weitermachen, geht das hier genau so in die Buxe, wie überall anders auch. Keiner hat Bock Bundespräse zu werden, auf einen Kandidaten einigen klappt schon mal gar nicht, in Bayern spielen sie seit Monaten Personallimbo, zwischendurch versucht der eine ne Supermarktkette zu retten, während woanders ne Maut ausgeklügelt wird.

Ich sag euch eins, liebe Politikerinnen und Politiker, reißt euch verdammt noch mal am Riemen. Kümmert euch um das, was wichtig ist, erzählt den Leuten, warum ihr was macht, welche Herausforderungen bestehen, was gut läuft und was nicht so gut und macht vor allem eins: Nehmt die Leute mit. Holt sie da ab, wo sie sind. Arschvoll aufm Sofa, meckernd in der Bahn, fröhlich aufm Spielplatz oder sorgend vorm Krankenbett. Denn nur, wer sich ernst genommen fühlt und davon ausgeht, dass „die da oben“ wissen, wo der Schuh drückt, wird diesen Schuh auch anziehen, damit zum Wahllokal laufen und das Kreuz an der richtigen Stelle machen.

Glück auf!

Euern Otto

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Ich dreh am Rad!

Geschrieben von am 18. Oktober 2016 | Abgelegt unter Glotze

Kinners,

ich dachte ich sehe nicht richtig, als ich letztens durch die Programme gezappt habe und auf einmal drehte sich das „Glücksrad“ vor meinen Augen. Und dann läuft das auch noch auf „RTLplus“, da war das Nostalgiegefühl perfekt. Kerr, da wurden Erinnerungen wach. Das glaubt ja heute keiner mehr, was für ein großes Ding die Sendung früher war. Mir sind auch direkt meine liebsten Kandidatentypen wieder eingefallen.

Die Konsonantenkäufer

Der Name sagt eigentlich schon alles. Für die Jüngeren unter euch, beim „Glücksrad“ durfte man Vokale kaufen, wenn man sich genügend Punkte dafür erspielt hatte.  Nicht jeder hat kapiert, was damit gemeint war. Das ging dann so: „Ich kaufe ein R.“
„Heinz-Rüdiger, das R gibt es umsonst.“
„Ok, dann kaufe ich ein T.“

Die Abräumer

Das waren meine großen Helden. Der Gewinner konnte am Ende einer Sendung immer aus unterschiedlichen Gewinn-Paletten auswählen. Und die Abräumer hatten so viele Punkte erspielt, dass alles möglich war. „Ich nehme dreimal die grüne Palette“ oder „Ich nehme alles bis auf das Tisch-Solarium“, ließen sie den Moderator mit majestätischem Unterton wissen.

Die Verschenker

Eine Steigerungsform des Abräumers. Die dominierten nicht nur die gesamte Sendung, sondern verschenkten, um die Demütigung perfekt zu machen, auch noch Sachen an die unterlegenen Kandidaten. „Ich nehme alles und für Hildegard den Radiowecker und für Manfred das Duftbaum-Set.“

Der kleine Mann

Der kleine Mann, auch in der Variante die kleine Frau anzutreffen. Das waren die Kandidaten, die mit ihren Armen nicht ans Rad kamen. Also musste der Moderator eingreifen und stellvertretend das Rad drehen. Immer wenn er auf einer besonders hohen oder tiefen Summe landete, gab es ein „großes Hallo“.

Ich habe mich damals immer gefragt, ob ich mit meiner Plauze so nah ans Pult gekommen wäre, dass meine Arme noch bis zum Rad gereicht hätten. Ich werde es nie erfahren. Obwohl, jetzt wo das „Glücksrad“ wieder läuft …. wie teuer war gleich noch das „R“?

Glück auf!

Euern Otto

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Schalke – (immer noch) Zero Points

Geschrieben von am 27. September 2016 | Abgelegt unter Fussek-Stammtisch

Kinners,

ja kommt ist gut, ich stand an der Kasse und sammel keine Punkte, weil ich Schalker bin, der Steiger hat die rote Laterne in der Hand und das schwarz-gelbe Bienenvolk hat niemals ne Hinrunde auf Platz 18 beendet. Haut mir ab!

Was ich eigentlich sagen wollte, ich bin verdammt stolz auf mein Schalke. Dass wir am Tabellenende so die Ruhe weg haben, das muss uns erst mal einer nachmachen. Und soll ich euch sagen, warum wir so ruhig sind? Weil wir genau wissen, dass Weinzierl der richtige Mann am richtigen Ort ist. Das Einzige, was der braucht, ist Zeit. Und die wird er bekommen.

Ich sag das klipp und klar, von mir aus können wir die Saison auf Platz 15 beenden. Wenn es eine ganze Saison braucht, bis der Trainer die richtige Mischung in der Mannschaft raus hat und zusammen mit Heidel weiß, an welchen Stellen im Sommer nachgebessert werden muss, dann soll es eben so sein.

Denn die Alternative haben wir auf Schalke oft genug erlebt. Was bringt es uns, wenn wir den Trainer feuern, mit irgendeiner Zwischenlösung mit Ach und Krach die Euroliga schaffen und nächste Saison sitzt am ersten Spieltag wieder ein ganz neuer Trainer auf der Bank und alles geht wieder von vorne los.

Nein, diese Saison machen wir alles anders, wir bleiben ruhig, vertrauen unserem Trainer und ich bin mir sicher, am Ende werden wir dafür belohnt.

Glück auf!

Euern Otto

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Schalke – Zero Points

Geschrieben von am 29. August 2016 | Abgelegt unter Fussek-Stammtisch

Kinners,

nachdem Schalke den Saisonauftrakt traditionell verkackt hat, höre ich öfter „War doch nur ein Spiel, was dreht ihr denn gleich immer durch auf Schalke?“. Wir drehen hier gar nicht durch. Wir wünschen uns seit Jahren nur eins: Endlich ma eine Saison, bei der von vorne bis hinten alles passt. Eine Saison, in der das gesamte Potenzial ausgeschöpft wird und Fans und Mannschaft eine Einheit bilden. Um Titel geht es dabei gar nicht. Wir wollen nur einfach ma ne geile, stimmungsvolle Saison erleben. So wie das Darmstadt letzte Saison gelungen ist oder davor Augsburg, als die in die Euroliga eingezogen sind oder wie es Gladbach alljährlich hinbekommt. Sogar die Kölner bekommen das mittlerweile hin und da war früher jede Woche mehr Trallafitti als bei uns auf Schalke.

Und jetzt stehen wir emotional wieder in einer Reihe mit Bremen und Hamburg. Die großen „Nächste Saison wird alles besser“-Hoffnungen sind schon nach dem ersten Spieltag angeknackst und am zweiten Spieltag kommen die Bayern zu uns. Früher wollten wir da auch ma den Mannschaftsbus vors Tor fahren lassen. Das heißt, wir stehen nach zwei Spielen mit 0 Punkten da und dann geht es auswärts zur Hertha. Das Spiel müssen wir dann gewinnen, sonst haben wir hier beim Heimspiel am vierten Spieltag gegen Köln nach dem ersten Fehlpass Alarm ohne Ende auf den Rängen und das ganze Theater geht wieder von vorne los….

Wenn es nach mir ginge, soll der Heidel so viel Zeit bekommen wie er will. Ein Jahr Umbruch brauchen wir mit Sicherheit, bis alles passt. Das wäre ja auch kein Thema, wenn das nicht gefühlt der zehnte Umbruch im fünften Jahr wäre. Aber auf der anderen Seite ist genau das Schalke und wenn wir ehrlich sind, ist es doch genau das Theater, das Drama und die Euphorie in alle Richtungen die wir so sehr lieben. Denn eins war ist und bleibt Fakt: Schalke ist der geilste Klub der Welt.

Glück auf!

Euern Otto

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Danke Basti!

Geschrieben von am 2. August 2016 | Abgelegt unter Fussek-Stammtisch

Lieber Bastian Schweinsteiger,

du warst einer unserer größten Nationalspieler der letzten Jahrzehnte. Du hast den Rumpelfußball noch kurz miterlebt und uns dann als Kapitän zum WM-Titel gefochten. Das kann dir keiner mehr nehmen, denn wir wissen alle, dass nicht der Schütze des Finaltors uns den Titel beschert hat, sondern du, mit deiner Weltklasseleistung im Finale.

Und jetzt, wo deine Karriere langsam dem Ende entgegen geht, lass mich dir einen Rat geben. Geh nicht zu irgendeinem Verein in die Wüste oder nach China. Dreh noch eine letzte Runde in der Bundesliga, hilf Darmstadt oder Augsburg für wenig Gehalt, die Klasse zu halten oder komm zu uns auf Schalke. Wir wissen, wie man alte Helden ehrt, frag mal nach bei Raúl. Der Ruhrpott würde dich abfeiern ohne Ende, das kann ich dir garantieren.

Glück auf und bis die Tage,

Dein Otto

Kaufmannsladen Deluxe

Geschrieben von am 19. Juli 2016 | Abgelegt unter Legendenregion Ruhrpott

Kinners,

kerr, was hatten wir Spaß heute im Discounter. Hinter mir inne Schlange stand ein Vater mit seinem Blag, so ein bis zwei Jahre alt. Das wollte unbedingt aufm Laufband vonne Kasse mitfahren. Ich sag „Ja komm, setz doch drauf den Kleinen, lass uns ma nen Spässken machen.“ Denn anne Kasse saß mein Schätzken Frau Özdag, die beste Kassiererin von ganz Gelsenkirchen. Und jetzt passt auf, der Vater setzt seinen Jungen aufs Band und ich kleb den Aufkleber von meinen abgewogenen Nektarinen auf seinen Schuh. Das Blag fährt los, Frau Özdag sieht das und macht voll mit. „Na, wie teuer bist denn du?“, das Blag zuckt mit den Schultern. „Dann lass uns ma gucken.“ Frau Özdag zieht das Blag übern Scanner, es piept, aufm Display erscheint 3,49 Euro und das Blag sagt „Papa, tust du mich bezahlen?“.

Glück auf!

Euern Otto

Mehr solcher Geschichten findet ihr übrigens in meinem Buch „Dat Leben is kein Trallafitti“, kostenloses Lesepröbken gibt’s hier: Otto Redenkämper bei S. Fischer.

Schönen Sommer!

Geschrieben von am 11. Juli 2016 | Abgelegt unter Abenteuer Leben

Kinners,

boah vermisse ich die Schulkinder vor meinem Fenster. Die Sommerferien haben gerade erst angefangen und ich weiß jetzt schon nicht mehr, wen ich anmoppern soll. Ich hab im Kiosk rumgefragt, ob jemand ein paar leere Coladosen oder Papier in meine Anlagen werfen möchte, quasi als Blagen-Simulator, wollte aber keiner. Tja, dann bleibt mir wohl nix anderes übrig, als meinen Fensterplatz zu verlassen. Wenn das Blag nicht zum Rentner kommt, muss der Rentner eben zum Blag. Ich hab gehört, im Freibad soll es in den Ferien drunter und drüber gehen. Wo hab ich noch gleich meine knallrote Badebüxe mit dem aufgedruckten Sherrifstern aufm Hinterteil?

„Hömma, sieh zu, dat du ausset Wasser komms. Im Babybecken wird nicht geraucht. Ich zähl bis drei, wenn du nich rauskomms, komm ich rein und dann is Walross-Alarm am Pipikackasee!“

In diesem Sinne wünsche ich euch schöne Sommerferien und wenn euch eure Blagen zu sehr auffe Nasen rumtanzen, schickt die einfach ma an meinem Fenster vorbei, ich kann die Abwechslung gut vertragen.

Glück auf!

Euern Otto

Wenn ihr einen Kommentar dazu loswerden wollt, haut mich einfach auf Twitter @FensterRentner an oder auf meine Facebookseite Otto Redenkämper.

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