Willkommen in meinem Revier!

Geschrieben von am 21. Februar 2016 | Abgelegt unter Amtlicher Tinnef

Kinners,

herzlich Willkommen in meinem Blog. Hier schreibe ich ab und zu, was mir so durch den Kopf geht. Wenn ihr tagesaktuelle Sachen von mir lesen wollt, dann schaut doch einfach auf meine Facebookseite:

Facebookseite Otto Redenkämper

oder bei Twitter vorbei:

Twitter @FensterRentner

Da haue ich täglich Kommentare darüber raus, was in der Welt vor meinem Fenster so abgeht. Und wer gleich ein ganzes Buch von mir lesen möchte, dem empfehle ich mein Epos „Dat Leben is kein Trallafitti!“, ne kostenlose Leseprobe findet ihr hier: S. Fischer Verlage – Dat Leben is kein Trallafitti!

Glück auf!

Euern Otto

Neujahrsansprache 2017

Geschrieben von am 23. Dezember 2017 | Abgelegt unter Amtlicher Tinnef

Kinners,

traditionell hau ich zu Weihnachten ja eine kleine Neujahrsansprache raus. Das Jahr war gefühlt irgendwie genau so rumpelig, wie das Jahr davor. Vielleicht befinden wir uns gerade mittendrin im Zeitalter der Rumpeligkeit. Aber eins, das kann uns keiner kaputt machen und hier bei uns im Ruhrpott schon ma gar nicht und das ist das Miteinander.

Wenn alle son bissken auf den anderen gucken, hier ma ne helfende Hand reichen, da ma ein nettes Wort fallen lassen, dann sieht die Welt gleich ganz anders aus. Denn was „die da oben“ feiern, das kann „der kleine Mann“ eh nicht groß beeinflussen, aber wir können auf unsere kleine Welt aufpassen, auf die Leute um uns herum. Und dafür ist die Zeit rund um Weihnachten genau richtig. Also, guckt euch ma um, rennt bei Oma und Opa nicht sofort nach zehn Minuten weg vom Weihnachtskaffeetisch, hört euch ein paar Anekdoten vom angesäuselten Onkel an und schreibt ma ein paar Freunden nen kleinen Weihnachtsgruß, von denen ihr schon lange nix mehr gehört habt. Oder schenkt den Leuten, die euch im Alltag begegnen, vom Paketboten über die Leute im Einzelhandel bis zum Straßenmusiker an der Ecke ma ein paar nette Worte.

Denn eins ist klar, nur wenn anderen warm ums Herz wird, kann uns auch warm ums Herz werden. Im Fenster hängen und moppern, das mag mich als Rentner zwar gut durch den Tag bringen, aber wenn ich nicht wüsste, dass da ein paar bekloppte und genau so liebe Menschen im Kiosk, im Schrebergarten, im Discounter oder in meiner Familie für mich da sind, säh die Sachlage schon ganz anders aus.

Also, in diesem Sinne, lass uns weiterhin gut aufeinander aufpassen und 2018 genau so viel Spaß haben wie dies Jahr. Vielen Dank noch ma an alle, die sich in meinem Blog getummelt, mir nen Spruch über Facebook und Twitter gedrückt oder mein Buch gelesen haben. Es war mir eine Freude.

Glück auf und wir lesen uns 2018!

Euern Otto Redenkämper

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Wat Leckeret

Geschrieben von am 24. November 2017 | Abgelegt unter Lecker was aufn Teller

Kinners,

heute in der Dönerbude meines Vertrauens:
„Na Otto, was möchtest du Leckeres?“
„Hömma, getz komm ich schon seit zehn Jahren zu dir und du sachst mir erst heute, dat du auch leckeret Essen hast?“
Kerr, wat haben wir gelacht.

Glück auf!

Euern Otto Redenkämper

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Die große Saisonvorschau 2017/2018

Geschrieben von am 17. August 2017 | Abgelegt unter Fussek-Stammtisch

Kinners,

zieht eure Unterbuxen stramm, da ist das Ding. Meine große Saisonvorschau 2017/2018. Wie immer fange ich mit dem letzten Platz oder besser gesagt den Aufsteigern der letzten Saison an und arbeite mich langsam nach oben durch.

Hannover

Die Schalker Filiale am Maschsee startet mit einem im wahrsten Sinne des Wortes gewaltigen Stimmungsproblem in die Saison. Ich bin mir nicht sicher, ob die da den Deckel drauf kriegen. Aber da unser Hotte den ultimativen Ratgeber für jede Lebenslage überreicht bekommen hat (einmal hier gucken: Hotte & Ottos Werk auf Facebook) klappt das knapp mit Klassenherhalt und die landen auf Platz 14+1.

Stuttgart

Die Stuttgarter starten, was die Führungsriege angeht, top aufgestellt in die Saison. Der Trainer ist ein Schlaufuchs und die Mannschaft soll ja auch noch mal verstärkt werden. Deshalb tuckern die Schwaben genau so geschmeidig Richtung Klassenerhalt, wie die Autoindustrie durch den Abgasskandal. Platz 14.

Wolfsburg

Ganz schwierig einzuschätzen, die Truppe ist gut, dem Trainer trau ich auch einiges zu, aber wenn bei Heimspielen ne schlechtere Stimmung herrscht, als in jeder Ruhrpott-Pommesbude morgens um 6 Uhr, musst du dir als Spieler die Motivation vor allem am Kontoauszugsdrucker holen. Das war in den letzten Jahren wohl das Problem, das kriegen die so schnell auch nicht wieder raus, also Platz 7.

Mainz

Wenn mir das niemand gesagt hätte, wär mir gar nicht aufgefallen, dass Mainz letzte Saison überhaupt ne Rolle in der Liga gespielt hat. Wie konnten die sich nur zu so einer grauen Maus entwickeln? Irgendwie glaube ich, dass die ihren Zauber verloren haben und Richtung zweite Liga trudeln. Platz 17.

Hamburg

Nachdem Hamburg letzte Saison den Kampf um den Relegationsplatz verloren hat, greifen sie dieses Jahr direkt an, lassen den Pokal links liegen und tun alles, um wieder da zu landen, wo sie sich am wohlsten fühlen und das ist Platz 16. Die Relegationspartien werden natürlich gewonnen, also im Sinne von 0:0 zuhause und 1:1 auswärts.

Augsburg

Da fällt mir auf, dass es dieses Jahr echt ne starke Liga ist. Kein Verein dabei, der mir als sicherer Abstiegskandidat ins Auge springt. Aber Augsburg hat in den letzten Jahren immer mal wieder harte Negativserien hingelegt, sich aber auch immer wieder gefangen. Ich glaube, dies Jahr ist die Konkurrenz zu stark und die werden durchgereicht. Platz 18.

Leverkusen

War klar, dass Leverkusen der erste Verein sein wird, der sich Spieler klont, ne Moment, das sind ja bloß die Bender-Zwillinge. Leverkusen kann ich gar nicht einschätzen dies Jahr, die Mannschaft ist glaub ich nicht mehr so stark wie letzte Saison und ob der Trainer das richtige Erfolgsrezept findet, weiß ich auch nicht. Obwohl, mit Rezepten kennen sie sich ja aus in Leverkusen, deshalb Platz 8.

Königsblaue Saisonvorschau

Geschrieben von am 10. August 2017 | Abgelegt unter Fussek-Stammtisch

Kinners,

ich hab ja letztens auf Facebook und Twitter ne Ansage rausgehauen, dass Schalke Meister wird, also 2018 und jetzt wollt ich euch ma kurz erklären, wie das passieren könnte.

Ich bin fest überzeugt, wenn wir es einmal schaffen auf ner Euphorie-Welle durch die Saison zu reiten, kann Schalke am Ende oben stehen. Mal angenommen, wir würden dies Jahr am ersten Spieltag Leipzig mit 4:0 nach Hause schicken und danach gegen Hannover, Stuttgart und Bremen drei weitere Siegen holen. Dann wären wir wahrscheinlich Tabellenführer. Dann käm es zur Partie gegen Bayern und zwar auf Schalke. Wenn wir da gewinnen, wäre die Euphoriewelle nicht mehr einzufangen und wir könnten uns, ohne Europa im Nacken, ganz auf die Bundesliga konzentrieren. Unser neuer Trainer hat ordentlich Feuer unterm Hintern und wenn der Funke vom Trainer auf die Mannschaft aufs Publikum und wieder zurück überspringt, dann ist alles möglich.

Außerdem scheint mir Bayern dieses Jahr so durcheinander wie lange nicht, Dortmund wird wohl wieder kurz vor Schluss seine besten Spieler verlieren und sonst sehe ich keinen Verein, der top aufgestellt in die Saison startet.

Also, ich bleib dabei, wenn einmal alles, aber auch wirklich alles auf Schalke ineinandergreift wird das klappen und die Zeichen standen lange nicht so gut wie jetzt. Auf der anderen Seite ist Schalke natürlich auch Schalke, kann im ersten Spiel ne Packung gegen Leipzig kriegen, dann folgen drei Unentschieden und das Spiel gegen Bayern ist das erste „Endspiel“ für den Trainer und im Winter kommt Tuchel.

Glück auf!

Euern Otto

Wenn ihr einen Kommentar dazu loswerden wollt, haut mich einfach auf Twitter @FensterRentner an oder auf meine Facebookseite Otto Redenkämper. Und ich habe übrigens immer noch ein Legenden-Ruhrpottbuch geschrieben, in dem Fußball auch eine kleine Rolle spielt, das nennt sich „Dat Leben is kein Trallafitti“ und gibt’s unter anderem hier: Otto Redenkämper Amazon.

Videoschiri à la Pott

Geschrieben von am 2. Juli 2017 | Abgelegt unter Legendenregion Ruhrpott

Kinners,

ich lese hier andauernd was von der Einführung des Videoschiedsrichters. Haut mir ab, das Modell ist uralt und gibt es im Ruhrpott schon seit Generationen. Das nennt sich Fenster-Rentner und geht so:

„Hömma, hass du da oben gesehen, wie dat passiert is?“
„Ja sicha, der is dem voll von hinten inne Karre geballert, weil er an sein Handy am Fummeln war.“
„Allet klar, kommse später füre Aussage auffet Revier vorbei, gibt auch Käffken.“

Glück auf!

Euern Videoschiri, äh, Fenster-Rentner Otto Redenkämper

Fleischsalat à la Wilma

Geschrieben von am 10. Juni 2017 | Abgelegt unter Lecker was aufn Teller

Kinners,

bei uns inne Fleischerei Korrazeck hat der Oppa früher den hausgemachten Fleischsalat im Hinterhof in ner Betonmischmaschine angesetzt. Solche Geschmackserlebnisse kriegst du heute ja nirgends mehr mit dies ganze Hygienetrallafitti überall.

Ich geb euch ma kurz das Rezept für ne große Schüssel von Wilmas Fleischsalat durch.

Zutaten:

1 Liter Gurkenwasser
20 Zwiebeln
10 Fleischwürste MIT Knoblauch vonne Fleischerei Korrazeck
1 Kilo Mayonaise
Pfeffer, Salz, (wer mag verfeinert mit Chili Flocken)
20 Bockwürstchen und 10 halbierte gekochte Eier zur Deko obendrauf

Zubereitung:

250 ml Gurkenwasser auf ex trinken, das restliche Wasser mit den klein gehackten Zwiebeln und daumendick geschnittener Fleischwurst in eine große Plastikschüssel geben. Mayonaise dazu geben und alles mit den Händen vermischen, so lange bis sich unter jedem Fingernagel  Ei befindet. Mit Salz, Pfeffer und weiteren Gewürzen nach Bedarf abschmecken. Über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen und am anderen Tag mit Bockwürstchen und halbierten gekochten Eiern garnieren.

Glück auf und guten Hunger,

Euern Otto

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Mülltrennung

Geschrieben von am 18. April 2017 | Abgelegt unter Abenteuer Leben

Kinners,

neulich die alten Gurkengläser vorm Discounter in die Tonne gehauen. Da ranzt mich so ein Öko-Fuzzi an: „Also wir werfen unsere Gläser nur ausgespült in den Altglascontainer – wegen der Umwelt. “ Und ich so: „Hömma Freundchen, ob du deine Gurkengläser vorher auswäscht oder ableckst interessiert mich null. Lass mich einfach in Ruhe, sonst kipp ich dir den Mülleimer in dein verkacktes Fahrradkörbchen und du kannst mir gleich hier ne Lektion in Sachen Mülltrennung erteilen, kapiert?!“

Glück auf!

Euern Otto

A2 Abfahrtslauf

Geschrieben von am 10. Februar 2017 | Abgelegt unter Abenteuer Leben

Liebe Bauarbeiter am Autobahnkreuz Recklinghausen,

die Karre die heute vertikal an euch vorbeigefahren, kurz angehalten und dann zurück auffe richtige Piste geeiert is, ich glaub, dat war ich. Dat is aber auch ne Abfahrt, wenne da vonne A43 auffe A2 willst, da is dat Hahnenkammrennen nen Witz gegen, leckt mich anne Hose.

Glück auf!

Euern Otto

Best of Facebook Januar 2017

Geschrieben von am 28. Januar 2017 | Abgelegt unter Abenteuer Leben

Kinners,

wie ihr wisst, hänge ich ja auch auf Facebook gut im Fenster und bölke meine Ansichten raus. Und damit da nicht alles untergeht, habe ich mir überlegt, ich packe die besten oder beliebtesten Sprüche einmal im Monat hier rein, quasi auch so als kleinen Rückblick, auf das, was war. Hier also alles von Silvester bis zum Schalker Rückrundenauftakt.

Kinners, ich sitz jetzt seit Silvester vor dem verkackten Racelette, schieb ein Pfännchen nach dem anderen rein und werde nicht satt. Was soll das überhaupt darstellen? Mini-Pfännchen auf denen du Gemüse mit Käse überbacken kannst. Haut mir ab!

Kinners, aktueller Alkoholpegel bei uns im Kiosk:
„Hömma, wat soll dat Theater rund umme Emscherphilharmonie und wann spielen die endlich ‚Glück auf, der Steiger kommt‘ und vor allem, warum haben se dat Dingen in Hamburg hingeflankt?“

Am ersten Schultag nach den Ferien spielt sich in Ruhrgebietsfamilien wieder folgende Szene ab: „Mama, ich will kein Zwiebelmett auf mein Pausenbrot!“
„Hömma, et wird gegessen, wat ich dich inne Tüte pack. Da sind lebenswichtige Vitamine drin. Und wehe du tauscht dat Brot inne Pause gegen Obst, dann hat der Arsch heute Abend Kirmes!“

Kinners, meine Frau Wilma hat mich gefragt, was sie für einen Motivationsspruch auf das neue Sofakissen nähen soll. Ich hab „Jeden Morgen geht die Kühlschranktür auf“ vorgeschlagen.

Kinners, wenn dir die Currywurst aufm Weg vonne Schale bis zum Mund anne Pommesgabel erfriert, dann is Winter im Ruhrpott.

…traditionell treffen sich zu jedem Hin- und Rückrundenbeginn die Menschen in und um Gelsenkirchen um gemeinsam „GEHT DIE KACKE SCHON WIEDER LOS !!!???“ in die Fußballwelt hinaus zu brüllen.

Glück auf!

Euern Otto

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Frohe Weihnachten!

Geschrieben von am 23. Dezember 2016 | Abgelegt unter Amtlicher Tinnef

Ach Kinners,

was war 2016 nur für ein Seuchenjahr? Und ich habe das ungute Gefühl, dass 2017 noch ein paar Umdrehungen mehr auf dem Tacho haben wird. Deshalb lasst uns über die Feiertage darauf besinnen, was uns ausmacht. Und das ist, so popelig sich das anhören mag, unser Miteinander, unser Umgang miteinander als normale Menschen, die sich anständig behandeln, sich gegenseitig respektieren und füreinander da sind.

Wenn du, wie die meisten Menschen, kein Politiker, Millionär oder Superstar bist, kannst du nichts anderes tun, als auf deine Mitmenschen zu achten, der Bäckersfrau ein Lächeln anstatt eines blöden Kommentars zu schenken und aufzupassen, dass es den Leuten in deiner Umgebung gut geht.

Wenn wir alle uns gegenseitig blöd anmachen, sei es auf der Straße oder übers Internet, dann fliegt uns die Bude hier bald um die Ohren und keiner traut mehr dem anderen. Und da habe ich ehrlich gesagt kein Bock drauf. Ich will weiterhin gemütlich mit dem Wissen zum Kiosk tapern, dass, wenn ich über meine eigenen Badeschlappen stolpere, mir jemand aufhilft. Und ich will, dass alle anderen sich auch so fühlen können. Dass, egal wie rutschig die Badeschlappen auf dem Weg des Lebens sind, es immer irgendwie weiter geht und einen die Menschen in diesem butterweichen Land nicht im Stich lassen.

In diesem Sinne, habt eine schöne Weihnachtszeit und bleibt tapfer.

Glück auf!

Euer Otto Redenkämper

Wenn ihr einen Kommentar dazu loswerden wollt, haut mich einfach auf Twitter @FensterRentner an oder auf meine Facebookseite Otto Redenkämper.

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