Archiv für die Kategorie 'Politisches Herrengedeck'

Politische Mäusekacke

Geschrieben von am 9. November 2016 | Abgelegt unter Politisches Herrengedeck

Kinners,

haha sind die Briten blöd, die stimmen für den Brexit. Haha, sind die Amis blöd, die wählen Trump. Nur wir Deutschen, wir sind ja so schlau, uns passiert das nicht. Für alle, die so denken, habe ich ein Wort und eine Zahl: Bundestagswahl 2017.

Wenn unsere etablierten Parteien weiterhin mit ihrer politischen Mäusekacke weitermachen, geht das hier genau so in die Buxe, wie überall anders auch. Keiner hat Bock Bundespräse zu werden, auf einen Kandidaten einigen klappt schon mal gar nicht, in Bayern spielen sie seit Monaten Personallimbo, zwischendurch versucht der eine ne Supermarktkette zu retten, während woanders ne Maut ausgeklügelt wird.

Ich sag euch eins, liebe Politikerinnen und Politiker, reißt euch verdammt noch mal am Riemen. Kümmert euch um das, was wichtig ist, erzählt den Leuten, warum ihr was macht, welche Herausforderungen bestehen, was gut läuft und was nicht so gut und macht vor allem eins: Nehmt die Leute mit. Holt sie da ab, wo sie sind. Arschvoll aufm Sofa, meckernd in der Bahn, fröhlich aufm Spielplatz oder sorgend vorm Krankenbett. Denn nur, wer sich ernst genommen fühlt und davon ausgeht, dass „die da oben“ wissen, wo der Schuh drückt, wird diesen Schuh auch anziehen, damit zum Wahllokal laufen und das Kreuz an der richtigen Stelle machen.

Glück auf!

Euern Otto

Wenn ihr einen Kommentar dazu loswerden wollt, haut mich einfach auf Twitter @FensterRentner an oder auf meine Facebookseite Otto Redenkämper.

Eilmeldung: Redenkämper tritt nicht mehr an

Geschrieben von am 6. Juni 2016 | Abgelegt unter Politisches Herrengedeck

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich habe das Amt des Schrebergartenpräsidenten bis zum heutigen Tag mit viel Freude und noch mehr Alkohol ausgefüllt. Meine Amtszeit endet am 30.06.2016.

Ich habe in den letzten Monaten viel Schlagermusik gehört, Grillwürste gegessen, Rasenmäher begutachtet und die Richtlinien unseres Schrebergartens mitgeprägt. Jede Fakultät war ist und bleibt bei uns willkommen, sogar das schwarz-gelbe Bienenvolk.

Nach dem Sommer möchte ich mich ganz auf Schalke, also die Vorbereitung der ersten Meisterschaft unter Heidel, konzentrieren und werde mich deshalb nicht zur Wiederwahl stellen.

Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen, das mir in den meisten Fällen in Form von Korn, Pils und Schnappes entgegengebracht wurde und verbleibe mit einem herzlichen „Glück auf“,

Ihr/Euer

Otto Redenkämper

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Make Currywurst – Not War!

Geschrieben von am 18. November 2015 | Abgelegt unter Politisches Herrengedeck

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Rainbow Otto

Geschrieben von am 30. Juni 2015 | Abgelegt unter Politisches Herrengedeck

Kinners,

aus aktuellem Anlass empfehle ich allen einen Blick in das Kapitel „Regenbogen-Otto“ meines Buches „Dat Leben is kein Trallafitti“. Ich will ma so sagen, kaum setz ich mich für die Homo-Ehe ein, ändern die in Amerika die Gesetze. Ich alten Weltenlenker ich.

Und damit das auch klar ist: Die Schnarchköppe in Berlin sollen sich vor der Sommerpause ma zusammensetzen und gleiche Rechte für alle beschließen, ordentliche Hochzeit, Adoption, Kindergeld und die ganze Palette. Wenn bei uns im Kiosk in Gelsenkirchen-Buer die Zustimmung zur Homo-Ehe bei 99 Prozent liegt (Erwins Stimmabgabe war wegen Vollsuff nicht zu verstehen), dann ist das nicht nur ein starkes Signal für Gelsenkirchen, sondern auch für Nordrhein-Westfalen und das gesamte Land!

Ein regenbogenfarbenes Glück auf!

Euern Otto

Der offizielle Griechenland-Witz

Geschrieben von am 27. Juni 2015 | Abgelegt unter Politisches Herrengedeck

Kinners,

mir ist mal aufgefallen, dass ich noch keinen einzigen Griechenland-Witz hier in mein Blog gepackt hab. Also hab ich bei uns im Kiosk ma ne Lage Witze getestet und gewonnen hat dieser hier. Auf die furiose Doppeldeutigkeit müsst ihr schon alleine kommen, mein Kumpel Erwin hat zwei Tage dafür gebraucht. Also, hier der offizielle Griechenland-Flachwitz aus dem Hause Redenkämper.

„Wenn Griechenland austritt, wird der Strahl uns alle erfassen.“

Glück auf!

Euern Otto

Erst Europa wählen dann saufen!

Geschrieben von am 24. Mai 2014 | Abgelegt unter Politisches Herrengedeck

Kinners,

es ist meine Pflicht als EU-Rentner mit grüner Mettplakette an dieser Stelle auffe Wahlen hinzuweisen. Es wird ja nicht nur Europa neu gewählt, sondern es gibt auch noch Kommunalwahlen und in Berlin stimmen sie über einen stillgelegten Flughafen ab. Also den anderen stillgelegten Flughafen.

Und für mich als Rentner gilt da eine klare Grundregel: Wer nicht wählt, darf nachher auch nicht übers Ergebnis oder die Entscheidungen vonne Politikers moppern. Also bin ich, so lang bis ich selbst in der Urne lieg ,der erste an der Wahlurne. Danach geht’s ab ins Büdchen und es wird ohne Netz und doppelten Staubsaugerbeutel gemoppert.

Um euch bei eure Entscheidung zu helfen, hier mein Outfit für den Wahltag.

Ich geh Sonntag in Joggingbuchse (SPD) mit meine Mauken in Sandalen gepackt (Piraten) mit ner ordentlichen Gelfrisur (FDP) in meinem besten Schützenvereinssakko (CDU) Richtung Wahlurne un schmeiß dabei ne Tofu-Bratwurst (Grüne) in die sich im Wahlamt befindliche Mülltonne und sag dabei “Als Rentner kannst du dir nicht ma mehr ne echte Currywurst leisten” (Linke).

In diesen Sinne, wer nich wählt hat ein kleines Gemächt (Herren) oder ne Kackfrisur (Damen). Also geht wählen Sonntag!

Glück Auf!

Euern Otto

Lass jucken, große Koaltion!

Geschrieben von am 27. November 2013 | Abgelegt unter Politisches Herrengedeck

Kinners,

die große Koalition iss auf nem guten Weg und ich hab datt pauschal schon mal durchgerechnet. Für Wilma und mich als Rentnerehepaar brechen goldene Zeiten an.

Meine Wilma profitiert direkt vonne Mütterrente. Datt heißt, der Rubel rollt direkt auf unser Konto. Hab datt schon mal kurz auffen Bierdeckel überschlagen: 8,50 Euro Mütterrente pro Stunde wo du auf die Erziehung verwendet hast abzüglich Wickelmaut und Dosenpfand und da kommt dann ein glatter Betrag raus wo sich gewaschen hat. Datt ist fast so viel, wie uns auf der anderen Seite wieder durch die erhöhten Strompreise ausse Taschen gezogen wird. Und mehr kannst du heutzutage ja nun wirklich nicht verlangen.

Aber mal ganz watt anderes, wenn ich watt zu sagen hätte inne Politik, dann würde ich als erstes ne Rollatorenmaut einführen. Denn genau da steckt die Kohle drin. Jeder mit Rollator muss beim Verlassen seiner Wohnung durch ne Lichtschranke und dann tickert die Uhr. Pauschal 0,10 Euro pro Minute. Abgerechnet wird der Spaß über die Krankenkassenkarte beim nächsten Arztbesuch.

Was war sonst noch? Energiewende läuft wie Sau, schnelles Internetz fliegt uns bald alle inne Buden und in Europa iss ja eh allet im Lack. Fehlt noch die Infrastruktur, aber datt läuft ja auch wie geschmiert. Die Bauarbeiten für „Essen 21“ sind gestartet und da unser Ruhrpott eh komplett unterkellert iss durchen Bergbau, gibt et hier reichlich Möglichkeiten Sachen unter die Erde zu verlegen. Ob gewollt oder ungewollt spielt da gar keine Rolle, datt lassen wir die Natur entscheiden, denn datt sind wir der Umwelt schuldig. Jahrelang haben wir darin rumgewühlt, heute kann die Natur von sich aus sagen „So Kinners, die Bahnschiene legen wir mal unter Tage, dann fühl ich mich auch in meine Gesamtheit besser“ und schon läuft datt.

In diesem Sinne, ein schwarz-rotes Glück auf!

Euern Otto

Ottos Wahlaufruf

Geschrieben von am 20. September 2013 | Abgelegt unter Politisches Herrengedeck

Kinners,

et iss meine Pflicht an diese Stelle auffe Wahlen in unsere Republik der Herzen hinzuweisen. Um Euch alle gepflegt zur Wahl zu animieren, hier mein Wahl-Outfit aus dem sich schon ma grob watt ableiten läßt:

Ich geh Sonntag in Joggingbuchse (SPD) mit meine Mauken inne Sandalen gepackt (Piraten) mit ner ordentlichen Gelfrisur (FDP) in meinem besten Schützenvereinssakko (CDU) Richtung Wahlurne und schmeiß dabei ne Tofu-Bratwurst (Grüne) inne sich im Wahlamt befindliche Mülltonne un sag dann “Als Rentner kannst du dich nicht mal mehr ne echte Currywurst leisten” (Linke).

In diesem Sinne, wer nicht wählt hat ein kleines Gemächt (Herren) oder ne Kackfrisur (Damen).

Also erhebt eure Hintern vom Sofa und geht verdorri noch eins wählen am Sonntag!

Glück Auf!

Euern Otto

Erst wählen, dann saufen!

Geschrieben von am 11. Mai 2012 | Abgelegt unter Politisches Herrengedeck

Kinners,

et iss meine Pflicht an diese Stelle auffe Wahlen in mein Bundesland Nordrhein-Westfalen hinzuweisn. Um Euch alle zue Wahl zu animieren, hier ma, damitt Ihr au alle wisst, watt ich wähl, mein Wahl-Outfit aus dem sich schon ma watt ableiten läßt:

Ich geh Sonntach in Joggingbuchse (SPD) mit meine Mauken inne Sandalen gepackt (Piraten) mitte ordentlichen Gelfrisur (FDP) in mein bestet Schützenvereinssakko (CDU) Richtung Wahlurne un schmeiß dabei ne Tofu-Bratwurst (Grüne) inne sich im Wahlamt befindliche Mülltonne un sach dann „Als Rentner kannse Dich nich ma mehr ne echte Currywurste leisten“ (Linke).

In diesen Sinne, wer nich wählt hat en kleinet Gemächt (Herren) oda ne Kackfrisur (Damen). Also geht wählen Sonntach! Un datt Wahlamt iss da wo et kein Pils gibbt!

Glück Auf!

Euern Otto

Schleck mich anne Hose

Geschrieben von am 30. März 2012 | Abgelegt unter Politisches Herrengedeck

Kinners,

da platzt Dich doch echt de Hutschnur oda bessa gesacht datt Bündchen vonne Joggingbuchse wenne datt mitte Drogerieketten-Drama da mitkriechs. Un weil datt sonne heiße Kiste iss, muss ich datt getz ma von zwei Seiten aus hier inne Debatte bringn.

Erstma so vonne Marktsicht her, da iss datt ja ne klare Sache, wenn ne Firma pleite iss, dann werdn de Mitarbeiter rausgefeuert un de Firma verschwindet oda wird aufgekauft. Weil da habn dann ebn de Konkuretten watt besser gearbeitet oda de Pleite-Firma iss sonstwie innen Schlamassel gekommen. Weil da wär et ja ungerecht, wenn getz jeden Unternehmer wo et nich auffe Kette kriecht Kohle vonnen Staat kriecht un de Unternehmers wo ordentlich arbeiten kriegn nix.

Biss dahin wär dann soweit ma allet klar, wenn et nich unsere feinen Politikers geben würde. Die habn et ja zu ne Tradition gemacht, je nach Stimmung un Wahlkampf hier ma en Unternehmen zu rettn, da ma ne Abwrackprämie annen Mann zu bringen un wenn et dann noch um Banken geht, dann sieht de Sache schon ma ganz anders aus. Von Griechenland will ich getz hier gar nich erst anfangen.

Datt iss getz also ma de zweite Schicht vonnet Debakel. Wenn klar wär, datt nie einem Unternehmen geholfen wird, dann wär ja allet klar. Aba datt iss ja nich so un war au nie so. Un deshalb habn sich alle Drogeriekettenfräuleins ja au watt Hoffnungen gemacht, datt de Politikers noch ma eingreifen. Aba von wegen, irgendsonne Partei wo so klein iss, datt mich der Name getz nich ma einfällt hatt sich gedacht „Nö, iss gerad Wahlkampf in NRW, uns wählt eh keine Sau mehr, also lass uns ma mit sonne Aktion wo wer knallhart sagen wir helfen nich, noch ma en paar Wählers finden, wo datt wohl gefallen könnte.“

Un deshalb stehen de Drogerie-Mitarbeiterinnen getz ma auffen Schlauch. Un zu de Krönung habn wer noch en ehemaliget Staatsoberhaupt regelmäßig mitten beschwingten Fuß zuen Kontoauszuchsdrucker seines Vertrauns laufn un mitten beruhiget Lächeln auffe Lippn wieda nach Hause gehn. Weil dafür iss dann ja wieda Kohle da. Un dabei iss unser ehemaliget Staatsoberhaupt noch nich ma en Grieche. Aba von Griechenland fang ich wie gesacht hier gar nich erst an.

Also bleibt datt Problem imma datt gleiche: Du kanns nich vor de Wahl en Sessel bestellen un dich nache Wahl nur wenn et dich gerade ma passt da drauf setzn, vor allen wenn der Steuerzahler en Sessel bezahlt hatt. So sieht datt ma aus. Entweda et gibt ne klare Linie oda et iss allet Wischiwaschi un jeda macht wie et ihn gerade innen Wahlkampf oda inne Machtkämpfe inne eigene Partei passt. Un klare Linie habn wer nich, also hätte, wenne datt ma als Logik nimms, de Drogeriefräuleins geholfn werdn müssn. Denn an eins müsster bei allen imma denken: Wir lebn innen Land, wo de anne Zapfsäule für de Rente tanks un datt ganze nennt sich dann au noch Ökosteuer. Un in sonnem Land, da iss mitte Logik vonne Politikerentscheidungen kein Bluemenkohl zu gewinnen. Datt iss ma Fakt.